Stellungnahme von Knut John zu Artikeln in der WR und der HNA „parteilose Bürgermeister auf SPD Kommunalwahlliste“

Veröffentlicht am 03.08.2020 in Kommunalpolitik

Wenn Politiker für ihre Partei werben, ist das selbstverständlich und wenn es Menschen gibt,
die sich für eine Partei begeistern, hingezogen fühlen, dann haben sie sich in der Regel mit
den Grundwerten, dem Programm und Zielen dieser Partei auseinandergesetzt.
Die SPD Werra-Meißner hat seit über 10 Jahren einen Beschluss gefasst, der besagt, dass
auch nicht SPD-Mitglieder bei einer Listenaufstellung für die Kommunalwahlen
berücksichtigt werden sollen.
Warum? Wir wollen nicht im eigenen Saft schmoren, sondern Menschen für unsere Region,
unsere Städte und Gemeinden bewegen, mitzuarbeiten. Frauen und Männer, die mit ihrem
Wissen, ihrer Erfahrung hilfreich für eine menschengerechte Politik stehen. Um dies zu
erreichen, muss man Menschen ansprechen, von denen man weiß, dass sie der Partei durchaus
nahestehen.
Das machen wir Sozialdemokraten, eben aus dem Grund, Kommunalpolitik noch besser zu
machen!

Ich würde nie auf die Idee kommen, z.B. Herrn Hölzel anzusprechen, weil er fern ab von
jeglichen sozialdemokratischen Grundwerten steht. Aber ich rede viel mit Menschen und
frage sie auch, wo sie politisch stehen. Bürgermeister sind auch Menschen und auch diese
frage ich, wo sie stehen. Wenn ich Menschen treffe, denen daran gelegen ist, unsere Region,
unseren Werra-Meißner-Kreis voranzubringen, mitzugestalten im Sinne unserer
sozialdemokratischen Lebenseinstellung, dann versuche ich, sie zu begeistern, bei uns
mitzuarbeiten. So habe ich z.B. Finn Thomsen (Bürgermeister Großalmerode) anlässlich
seines Besuchs in der Bürogemeinschaft (SPD-Unterbezirk, MdB Roth und MdL Fissmann
und John) gefragt, wo er den politisch stehe. Ist das etwa falsch? Ich bin
Unterbezirksvorsitzender der SPD, es ist meine Aufgabe mit Menschen ins Gespräch zu
gehen, dazu gehören auch Timo Friedrich (BGM Wehretal und Daniel Herz BGM
Witzenhausen). Das lasse ich mir gemeinsam mit meinen Vorstandskollegen des Unterbezirks
auch nicht nehmen.
Nunmehr allerdings persönliche Angriffe zu fahren und dabei auch den Landrat zu
diffamieren und versuchen zu diskreditieren, ist an Frechheit und Niveaulosigkeit nicht zu
überbieten.
Den Vorwurf von Herrn Hölzel, dass unser Landrat Stefan Reuß, der eine seit anderthalb
Jahrzehnten anerkannte und parteiübergreifende Sachpolitik für den Kreis macht, als
Strippenzieher zu bezeichnen und der Kaltakquise zu bezichtigen, entbehrt nicht nur der
Wahrheit, sondern ist ein haltloser Vorwurf. Herr Hölzel zeigt einmal mehr, dass seine Art
von Politik nicht an der Sache orientiert ist, sondern nur in persönlicher Diffamierung von
anerkannten Persönlichkeiten besteht.
Übrigens: bei der letzten Kreistagswahl kandidierte Burkhard Scheld (BGM a.D.
Herleshausen) als parteiloser Kandidat auf der SPD Kreistagsliste.
Warum sich die FWG, die ja übrigens auch eine Partei ist und bewusst ihren Status, im
Gegensatz zu den Wählergemeinschaften aufgegeben hat (sie gehört zum Landesverband der
FWG, die Partei ist, sonst hätten sie keinen Europaabgeordneten), jetzt echauffiert, bestätigt
ihre Art von Politik.
Hass und Hetze werden wir nicht hinnehmen, weder in unserem Werra-Meißner-Kreis, noch
sonst wo, das ist unsere Pflicht als Sozialdemokraten.

Knut John
Unterbezirksvorsitzender

 

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