Nachrichten zum Thema Kommunalpolitik

01.02.2026 in Kommunalpolitik

Ralf Schlarbaum führt die Liste der SPD Wehretal an

 

Bei der Mitgliederversammlung der SPD Wehretal am 19. Dezember 2025 wurde die Liste für die Kommunalwahl im März 2016 durch die anwesenden Genossinnen und Genossen aufgestellt. Die insgesamt 13 Kandidatinnen und Kandidaten decken ein breites Spektrum an beruflicher und kommunalpolitischer Erfahrung ab.

Wir freuen uns über neue Gesichter, die sich in den politischen gemeindlichen Gremien engagieren und thematisch einbringen wollen.

Dadurch kann sich die SPD Wehretal, wie in den vergangenen Jahren, weiterhin verlässlich für die Belange der Gemeinde einsetzen.

Aufgestellt wurden folgende Personen entsprechend den Listenplätzen:
Ralf Schlarbaum, Sabine Schomerus, Robin Scheerder, Thomas Fleckenstein, Stefan Krombholz, Clemens Großkurth, Florian Rost, Wolfgang Weiner, Pascal Jakob, Thomas Reimann, Jörg Fuller, Florian Schimmelpfennig, Dieter Neuser.

Für den Kreistag gehen aus dem SPD-Ortsverein Wehretal Heike Nölke und Jochen Kistner mit viel kommunalpolitischer Erfahrung an den Start. So ist es uns möglich Gemeinde- und Kreispolitik zu vernetzen und aufeinander abzustimmen.

Dieter Neuser

29.12.2024 in Kommunalpolitik

Rückblick auf die laufende Legislaturperiode

 

Die letzte Kommunalwahl in Wehretal fand am 14.03.2021 statt. In der Folge arbeiteten die erste Zeit CDU, FWG und FDP in einer Koalition zusammen und stellen seit dieser Zeit u. a. den Vorsitzenden der Gemeindevertretung und alle Vorsitzende der Ausschüsse.

Für die SPD-Fraktion im Gemeindeparlament war dies eine neue Erfahrung, die wir aber mit Selbstvertrauen und Elan angegangen sind. Wir haben bei allen wichtigen kommunalpolitischen Themen wie Haushalt mit Investitionsprogramm, Feuerwehren, Neubau Feuerwehrstützpunkt Reichensachen, Vereinsförderung, Ehrenamt, Gewerbegebiet, Neubaugebiet, Jugendförderung, Nordumgehung, A44 mitgearbeitet und zu verschiedenen Themen eigene Anträge in das Gemeindeparlament eingebracht.

Hier einige Beispiele:
Zur Gemeindevertretersitzung am 13.09.2021 haben wir den Antrag zur Wiederaufnahme der Jugendarbeit eingebracht. Dieser Punkt wurde in den Kultur- und Sozialausschuss überwiesen und dort am 03.11.2021 behandelt. Der im Ausschuss vorgelegte Beschlussvorschlag „Alle Mitglieder des Kultur- und Sozialausschusses sind damit einverstanden, intern eine Arbeitsgruppe zu bilden“ wurde von den 7 Mitgliedern einstimmig angenommen. Die Arbeitsgruppe hat erstmals am 02.12.2021 getagt. Nach einer ersten Bestandsaufnahme sollen auch externe Fachleute, die Jugendlichen, die Elternvertreter und die Gemeindeverwaltung hinzugezogen werden.

Die SPD Wehretal hatte damit ein für sie schon traditionell wichtiges Thema aufgegriffen und in den Focus der politischen Arbeit gestellt.

Schon am 07.02.2020 haben wir Unterstellmöglichkeiten für die Haltestelle Reichensachsen Post in Richtung Eschwege gefordert, was leider nicht realisiert werden konnte. Am 17.12.2021 beschloss die Gemeindevertretung den barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen in Oetmanshausen und Reichensachsen. Das haben wir zum Anlass genommen am 07.02.2022 folgenden Antrag zu stellen:

Bei jeder einzelnen Haltestelle, die barrierefrei umgebaut wird, soll durch den Gemeindevorstand gemeinsam mit dem NVV, eine Unterstellmöglichkeit geprüft und realisiert werden.

Leider wurde bis heute die Maßnahme nicht verwirklicht. In Oberhone wurde gerade eine Haltestelle umgebaut. Vielleicht kommt das bei uns dann auch bald. Wir bleiben dran.
Politik braucht manchmal Geduld und schon gar keine Schaufensteranträge.

Am 20.03.2023 brachte die SPD-Faktion Wehretal den Antrag auf Errichtung einer rad- und wandertouristischen Hinweistafel am Fahrradweg ein. Dieser Antrag wurde in der Sitzung dadurch ergänzt, dass auch andere Standorte geprüft werden sollten. Die Gemeinde wartet derzeit auf die Auslieferung der Hinweistafeln durch den Naturpark Meißner.
Tourismusförderung fängt oft im Kleinen an.

Weitere Themen, die wir eingebracht haben oder uns wichtig waren in aller Kürze:

  • Vorwarnlicht vor der Fußgängerampel an EDEKA aus Richtung Hoheneicher Kreuz (wurde durch die Verkehrsbehörde abgelehnt),
  • Fußgängerüberweg am Werner-Seeger-Haus (wurde durch die zuständigen Behörden abgelehnt),
  • Demonstration für die Errichtung der Nordumgehung am 23.06.2023 (scheint sich was zu tun).

Diese für die Gemeinde wichtige Rolle wollen wir auch zukünftig einnehmen und wie in den zurückliegenden Jahren vertrauensvoll und konstruktiv, aber auch kritisch mit der Verwaltung und dem Gemeindevorstand zusammenarbeiten.

Wir müssen leider feststellen, dass, wie in den meisten Vereinen, die Mitglieder in der SPD Wehretal immer älter werden.

Daher brauchen wir Verstärkung durch neue Mitglieder und Mitstreiter (auch in Form von Sympathisanten) für die inhaltliche Weiterentwicklung der Gemeindepolitik durch die SPD Wehretal und auch als Kandidatin/Kandidat für die Kommunalwahl 2026.

Auch auf diesem Weg können junge Menschen Gemeindepolitik mitgestalten. Einen erfolgreichen Ansatz dazu gab es bereits bei unserer Aktion „Politik und Pizza“.

Sprechen Sie, sprecht uns an …....

Dieter Neuser

04.10.2023 in Kommunalpolitik

Bericht aus der Gemeindevertretung von Ralf Schlarbaum und Dieter Neuser Zur A44:

 

Am 22.03.2023 brachte die SPD-Fraktion folgenden Antrag in die Gemeindevertretung ein:

Treffen einer Abordnung aller Parteien der Gemeindevertretung Wehretal, Gemeindevorstand, inkl. Bürgermeister bei dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen mit dem Thema Nordumgehung Reichensachsen, Planungsstand 2023.

Somit wurde das Tema endlich wieder verhandelt.

In den folgenden Diskussionen wurde vorgeschlagen eine Resolution zu verfassen und nach Wiesbaden zu schicken. Die SPD stand diesem Vorhaben skeptisch gegenüber, da in den letzten 25 Jahren schon einige Resolutionen zur A44 in Wiesbaden verpufft sind. Letztlich einigten wir uns darauf, eine Demonstration zu veranstalten, um der Verwirklichung der Nordumgehung Nachdruck zu verleihen und bei dieser Gelegenheit den Landtagsabgeordneten von SPD, CDU und BÜNDNIS 901DIE GRÜNEN eine Resolution auszuhändigen. Die Demonstration fand am 23.06. statt und war ein voller Erfolg, da ca. 400 Menschen deutlich machten, wie notwendig die Nordumgehung für die Bürgerinnen und Bürger in Reichensachsen ist. Gut, dass die SPD das Thema wieder aufgegriffen hat.

Im Hessischen Landtag sind die Abgeordneten der SPD, Karina Fissmann und Knut John, aktiv geworden, indem sie eine Kleine Anfrage an die Landesregierung gerichtet haben. Die erste Frage lautete:
Ist der Bau der Nordumgehung Reichensachsen im Hinblick auf die Forderung "Sanierung vor Neubau" von Bündnis 90/Die Grünen überhaupt noch gewollt?

Ein klares JA oder NEIN ist der Antwort des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen nicht zu entnehmen. Es wird lediglich der aktuelle Sachstand zur Planung der A44 dargestellt. Seit 2003 werden wir immer mit dem Planungsstand in den Antworten aus Wiesbaden abgefertigt. Ein VorOrt-Termin durch den Minister Tarek AL-Wazir wurde mit der Begründung abgelehnt, dass die Situation in Reichensachsen und Wehretal der Landesregierung bekannt sei.

Die Kleine Anfrage und die Antwort sind nachfolgend nachzulesen:
https://starweb.hessen.de/cache/DRS/20/7/11297.pdf

Die CDU in der Landesregierung hält sich aus diesem Thema heraus. Deren Blick ist bekanntlicherweise, wie auch der des Koalitionspartners, auf die Ballungszentren gerichtet.

15.10.2021 in Kommunalpolitik

Rückblick Kommunalwahl

 

Am 14. März diesen Jahres fand die Kommunalwahl in Hessen statt. Wir kommen an dieser Stelle noch einmal darauf zurück, da wir bisher nicht die Gelegenheit hatten, uns im Rahmen des UWA bei den Wählern für ihr Vertrauen zu bedanken. Die SPD erhielt 43,9 % der Stimmen gegenüber 53 % in 2015. Diese Verluste schmerzen, aber wir sind mit über 10 % Vorsprung noch stärkste Partei im Gemeindeparlament.

Ralf Schlarbaum erhielt auf Grund seiner souveränen Tätigkeit als Vorsitzender der Gemeindevertre-

tung von 2015 bis 2021 zu Recht die meisten Stimmen aller Parlamentarier.

In der letzten Periode waren SPD und CDU eine lose Verbindung eingegangen, um bei wichtigen Entscheidungen, z. B. Haushalt, eine stabile Mehrheit sicher zu stellen. Dorothea Henkelmann wurde trotz der absoluten Mehrheit der SPD in diesem Zusammenhang zur Vorsitzenden des Kultur- und Sozialausschusses gewählt.

Wir haben daher nach der Kommunalwahl zügig versucht mit der CDU über eine Koalition für die

nächsten fünf Jahre zu sprechen, mit dem Ziel einer kontinuierlichen und verlässlichen Politik für Wehretal. Ein Gespräch wurde seitens der CDU abgelehnt und es zeigte sich, dass CDU, FWG und FDP eine Koalition eingehen werden. Auf die FWG wollten wir nicht zugehen, was die meisten Leser sicher verstehen werden.

In deren Folge wurden alle Positionen in der Gemeindevertretung durch die FWG und die CDU besetzt, was demokratisch zwar legitim ist, andererseits gibt es aber auch Parlamente, in denen aus einem guten demokratischen Grundverständnis heraus, der Vorsitzende der Gemeindevertretung von der stärksten Fraktion gestellt wird.

Wir kennen die Inhalte der Koalitionsvereinbarung nicht, da sie unserer Kenntnis entsprechend noch nicht öffentlich gemacht wurde. Die Allgemeinplätze aus den Wahlaussagen helfen hier nicht weiter. Wir werden sehen, welche Schwerpunkte die neue Koalition setzen wird.

Aus der Vergangenheit ist bekannt, dass z. B. die Stellenbesetzung am Bauhof als zu umfangreich kritisiert wurde, ein Erhalt des Bahnhaltepunktes bei einer finanziellen Beteiligung der Gemeinde bei der Neugestaltung des Übergangs in Frage gestellt wird und die Zusammenlegung von kleinen Feuerwehrstützpunkten kurzeitig in Facebook als politisches Ziel auftauchte. Jedenfalls spricht Bürgermeister Timo Friedrich nicht mehr über eine personelle Aufstockung des Personals am Bauhof, wie in der Wahlveranstaltung der Werra Rundschau zur Bürgermeisterwahl angekündigt.

Die SPD wird mit ihren 10 Abgeordneten weiterhin Politik zum Wohle der Gemeinde Wehretal machen, ihre Rolle als Oppositionspartei annehmen und in diesem Sinne verantwortungsvoll und konstruktiv mit den anderen Parteien, unserem Bürgermeister, dem Gemeindevorstand und der Verwaltung zusammenarbeiten.                          

 

Dieter Neuser

28.12.2020 in Kommunalpolitik

Nordumgehung Reichensachsen, eine unendliche Geschichte…

 

Wer hätte als 2002 das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung Reichensachsen eingeleitet wurde gedacht, dass wir im Jahr 2020 nicht einen Schritt weitergekommen sind?

Wir als örtliche Kommunalpolitiker haben in den letzten zwanzig Jahren alle uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten genutzt, haben im Gemeindeparlament und auch im Kreistag Anträge gestellt und Resolutionen verfasst, um im Bund und im Land darauf hinzuweisen, wie wichtig für uns dieses Thema ist.

Auf die letzten drei Anfragen unserer Landtagsabgeordneten Karina Fissmann und Knut John im März dieses Jahres hat der zuständige Minister Tarek Al-Wazir wie folgt geantwortet:

  • „In welchem Verfahrensstand befindet sich die Nordumgehung Reichensachsen?“
    Antwort: “Das Projekt befindet sich im Planfeststellungsverfahren.“ (seit dem Jahr 2002!)
  • „Wann kann mit dem Planfeststellungsbeschluss gerechnet werden?“
    Antwort: “Es kann zu diesem Zeitpunkt keine Aussage getroffen werden.“
  • „Wann kann mit dem Baubeginn gerechnet werden?“
    Antwort: “Die Finanzierung des Projekts ist erst sicherzustellen, deshalb kann ich zum Baubeginn derzeit nichts sagen.“

Auf der Tagesordnung der Kreistagssitzung am 13. November 2020 stand eine Resolution die sich inhaltlich darauf bezog, dass die Fertigstellung der A 44 erhebliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Verkehrsströme und die Belastung des nachgelagerten Straßennetzes hat. Durch die Anschlussstelle der A44 im Bereich Oetmannshausen ergeben sich eine Reihe von zum Teil dringend notwendigen Ortsumgehungen im Bereich Eschwege und Wehretal.

Bei der Abstimmung zu dieser Resolution haben SPD, FDP, CDU FWG und Linke dafür, die Fraktion der Grünen komplett dagegen gestimmt.

Haben die Abgeordneten vergessen, dass sie gewählt wurden, um die Interessen der Bürger im Werra-Meißner-Kreis zu vertreten. Hat Felix Martin vergessen, dass er mal in Langenhain gewohnt hat? Ich finde, das Abstimmungsverhalten der Grünen ist ein Skandal!

Die Wehretaler SPD wird weiterhin engagiert für die Interessen unserer Bürger eintreten!

Heike Nölke

16.10.2020 in Kommunalpolitik

Endlich weniger Verkehrslärm für Wehretal!

 

Das Regierungspräsidium Kassel hat 2020 den aktuellen Lärmaktionsplan für den Regierungsbezirk Kassel, Teilplan Landkreise vorgelegt. Dieser Plan beschäftigt sich auf Basis der EU-Umgebungslärmrichtlinie vor allem mit Lärmkonflikten an Straßen. Die Neuerung für diese 3. Auflage besteht darin, dass eine Lärmkartierung des Landes Hessen zur Verfügung steht, bei der alle Straßen mit vorhandenen Verkehrszahlen abgebildet sind. Der Lärmaktionsplan, der unter der Homepage des Regierungspräsidiums Kassel aufgerufen werden kann, beinhaltet neben der Kartierung auch eine Lärmminderungsplanung für stark belastete Straßen und deren Anwohnern/innen.

Die vorgenommenen Messungen und daraus resultierenden Bewertungen führen dazu, dass Reichensachsen und Oetmannshausen als Lärmkonfliktpunkte eingestuft werden. In beiden Durchgangsstraßen liegt die Lärmbelastung tagsüber und nachts über den zulässigen Grenzwerten. Der Ortsteil Hoheneiche wurde (noch auf Veranlassung von Bürgermeister a.D. Jochen Kistner) in den Lärmaktionsplan aufgenommen, um zu klären wie sich der Verkehrslärm der B 27 durch den neuen Erdwall beim Autobahnbau auf die Bevölkerung auswirkt.

16.10.2020 in Kommunalpolitik

An die Mitglieder der Regionalversammlung Nordhessen aus dem Werra-Meißner-Kreis

 

Lärmaktionsplan für Nordhessen, hier: Nordumgehung Reichensachsen

Sehr geehrte Herren,

aus dem in diesem Jahr veröffentlichten Lärmaktionsplan geht hervor, dass die Anwohner der B 452 in Reichensachsen sowohl tagsüber als auch nachts erheblichen Lärmbelästigungen ausgesetzt sind und eine Abwendung dieser Belastung letztendlich nur mit dem Bau der Nordumgehung Reichensachsen effektiv und dauerhaft möglich ist.

Wir bitten Sie, dieses Thema in der Regionalversammlung zu behandeln um sowohl politisch als auch regionalplanerisch die Realisierung dieses Projektes nachhaltig zu unterstützen. Ein weitere Verzögerung des Baus der Nordumgehung ist, wie in der Vergangenheit, den Anwohnern nicht mehr zuzumuten, zumal mit der Fertigstellung der A44-Anschlussstelle Oetmannshausen/Hoheneiche von einer noch höheren Verkehrsbelastung und damit einer weiteren Lärmbelastung in Reichensachsen ausgegangen werden muss! Das muss ein Ende haben.

Einer Antwort von Ihnen entgegensehend verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Weiner
SPD-Fraktionsvorsitzender

Thomas Reimann
SPD-Ortsverbandsvorsitzender

04.09.2020 in Kommunalpolitik

Nordumgehung Reichensachsen

 

Warum die Menschen in der Region, in Wehretal und in Reichensachsen sie dringend brauchen.

Zur Geschichte:
Seit 1998 existiert die Planvariante, seit 2003 (!) wird geplant.

Wie will man den Menschen in Reichensachsen in der Ortsdurchfahrt noch länger erklären, warum nicht parallel zum Autobahnbau A44 der Bau der Nordumgehung um-gesetzt wird?

Die Freiwilligen Feuerwehren Wehretals sind mit der Gewährleistung des Brandschutzes auf dem Abschnitt A44 zwischen Waldkappel und Wich-mannshausen betraut worden. Der neue Feuer-wehrstützpunkt nördlich von Reichensachsen wird gemeinsam mit Fahrzeugen des Katastrophen-schutzes des Werra-Meißner-Kreises genutzt.

Die Einsatzfahrzeuge können zurzeit, z. B. bei ei-nem Unfall auf der A44 bei Wichmannshausen, die Autobahn erst über die Autobahnauffahrt Wich-mannshausen mit ihren zahlreichen Tunneln in die-sem Bereich erreichen!

Wie erreicht der ganze Verkehr von der Kreisstadt Eschwege kommend die A44?

Wie kann sich unsere Region wirtschaftlich und zeit-nah entwickeln, wenn die Anbindung Nordumge-hung – Verflechtungsstrecke (Ausbau B 27 Lido) noch fehlen?!

Der Verkehr, welcher sich morgens und abends durch Reichensachsen quält ist genug! Müssen noch mehr Unfälle in der Ortslage passieren?

Die Bedeutung und Wichtigkeit der Nordumgehung müssen wir in Wiesbaden beim Hessischen Minis-terium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen deutlich zum Ausdruck bringen.

Ralf Schlarbaum
Vors. d. Gemeindevertretung

07.08.2020 in Kommunalpolitik

Michael Roth MdB zu Gast im Aus- und Fortbildungszentrum der Bundespolizei in Eschwege

 

Bundespolizeistandort Eschwege und künftige Außenstelle Rotenburg/Fulda langfristig stärken

ESCHWEGE. Bei einem Vor-Ort-Termin im Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum Eschwege hat sich der Bundestagsabgeordnete Michael Roth mit dem neuen Dienststellenleiter Dr. Alexander Hofsommer über den aktuellen Stand der Um- und Neubaupläne am Standort Eschwege sowie die künftige Nutzung der Alheimer Kaserne in Rotenburg/Fulda als Außenstelle des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei Eschwege ausgetauscht. Der vorgesehene Neubau und die Sanierung von Unterkunftsgebäuden in Eschwege, für die seit Jahren Bundesmittel in Höhe von 17 Mio. Euro bereitstehen, machen nur teilweise Fortschritte. So können mit Dienstantritt der neuen Anwärterinnen und Anwärter ab dem kommenden Monat vier neue Lehrsäle im Gebäude 24 in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig stocke es aber weiterhin bei den erforderlichen Genehmigungen für die Pläne zur Grundsanierung des Unterkunftsgebäudes 3 sowie des neu geplanten Unterkunftsgebäudes, das Platz für weitere 100 Wohnplätze schaffen wird.

03.08.2020 in Kommunalpolitik

Stellungnahme von Knut John zu Artikeln in der WR und der HNA „parteilose Bürgermeister auf SPD Kommunalwahlliste“

 

Wenn Politiker für ihre Partei werben, ist das selbstverständlich und wenn es Menschen gibt,
die sich für eine Partei begeistern, hingezogen fühlen, dann haben sie sich in der Regel mit
den Grundwerten, dem Programm und Zielen dieser Partei auseinandergesetzt.
Die SPD Werra-Meißner hat seit über 10 Jahren einen Beschluss gefasst, der besagt, dass
auch nicht SPD-Mitglieder bei einer Listenaufstellung für die Kommunalwahlen
berücksichtigt werden sollen.
Warum? Wir wollen nicht im eigenen Saft schmoren, sondern Menschen für unsere Region,
unsere Städte und Gemeinden bewegen, mitzuarbeiten. Frauen und Männer, die mit ihrem
Wissen, ihrer Erfahrung hilfreich für eine menschengerechte Politik stehen. Um dies zu
erreichen, muss man Menschen ansprechen, von denen man weiß, dass sie der Partei durchaus
nahestehen.
Das machen wir Sozialdemokraten, eben aus dem Grund, Kommunalpolitik noch besser zu
machen!

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